Hospizverein Würmtal e.V.

"selbstbestimmt leben bis zuletzt"

Albert Schweitzer fordert dazu auf,

sich ein Nebenamt – heute würde man sagen „Ehrenamt“

zu suchen.

 

"Schafft Euch ein Nebenamt, ein unscheinbares, womöglich ein geheimes Nebenamt.

Tut die Augen auf und sucht, wo ein Mensch ein bisschen Zeit, ein bisschen Teilnahme, ein bisschen Gesellschaft, ein bisschen Fürsorge braucht.

Vielleicht ist es ein Einsamer, ein Verbitterter, ein Kranker, ein Ungeschickter, dem Du etwas sein kannst. Vielleicht ist es ein Greis. Vielleicht ein Kind.

Wer kann die Verwendungen alle aufzählen, die das kostbare Betriebskapital, Mensch genannt, haben kann!

An ihm fehlt es an allen Ecken und Enden.

Darum suche, ob sich nicht eine Anlage für Dein Menschentum findet.

Lass Dich nicht abschrecken, wenn Du warten oder experimentieren musst.

Auch auf Enttäuschungen sei gefasst.

Aber lass Dir ein Nebenamt, in dem Du Dich als Mensch an Menschen ausgibst, nicht entgehen.

Es ist Dir eines bestimmt, wenn Du nur richtig willst."

(Albert Schweitzer, Text aus der Augustina)

Albert Schweitzer, der große Musiker, Theologe und Arzt, hat im afrikanischen Urwald ein Krankenhaus gegründet, um dort Kranken beizustehen. Dazu fühlte er sich berufen.


Sie möchten mehr über die Aufgaben und zur Ausbildung eines Hospizbegleiters wissen?

Hospizbegleiter . . .

  • ... sind Ehrenamtliche, die für ihren Einsatz gut vorbereitet werden

  • ... sind Gesprächspartner für schwerkranke und sterbende Menschen und deren Zugehörige

  • ... schaffen Entlastung und Unterstützung

  • ... schaffen kleine Freiräume

  • ... sind Ergänzung zum fachlich geprägten Personal

  • ... sind Teil des Teams im Pflegeheim oder einer Palliativstation mit  eigenständigen Aufgaben

  • ... Unterliegen der Schweigepflicht

  • ... betreuen auch nach der Entlassung, zu Hause oder im Pflegeheim

 

Hospizbegleiter sind nicht …

  • Ersatz für Pflegepersonal und Hauswirtschaft

 

Hospizbegleiter erhalten …

  • Regelmäßige Supervisionen

  • Fort- und Weiterbildungen

  • Erstattung der Fahrtkosten

  • Anbindung und Halt durch eine Vereinsstruktur und begleitende Fachkräfte

 

Die Ausbildung . . .

Voraussetzung ist, dass der ehrenamtliche Mitarbeiter bereit ist, sich persönlich mit den Themen Sterben, Tod und Verlusterfahrung zu befassen.

  • Nach einem Grundkurs (zwei Tage)  folgt ein Aufbauseminar mit ca. 100 Unterrichtseinheiten, das sich über ca. 3 Monate erstreckt. Neben persönlichen Erfahrungen sollen sich die Ehrenamtlichen auch fachlich qualifizieren. Zu den persönlichen Fähigkeiten gehören:

  • Bewusstsein für die Bedeutung der Hospizbewegung

  • Eine hospizliche Haltung erwerben, d.h. eigene Erfahrungen und die der anderen reflektieren und respektieren

  • Sich in der Begegnung mit dem sterbenden Menschen zurücknehmen und sich an dessen Bedürfnissen orientieren

  • Sich in dem zur Mitarbeit vorgegebenen Rahmen des Dienstes oder der Einrichtung einbinden zu lassen

 

Fachlich wird vermittelt

  • Geschichte, Stand und Umsetzungsformen der Hospizbewegung und Palliativmedizin

  • Sterbe- und Trauerprozesse

  • Kommunikation mit den Sterbenden und deren Umfeld

  • Rituale des Abschiednehmens (religiös/kulturell)

  • Die Bedürfnisse der Sterbenden

  • Psychologie des Helfens und des Helfenden

Im  Rahmen der Vorbereitung ist ein begleitendes Praktikum vorgesehen.

 

Möchten Sie noch mehr erfahren?

Gerne können wir auch einen persönlichen Termin vereinbaren!

                                                       

Andrea Ossimitz

Koordinatorin

Paliativ Care Fachkraft


Steubstraße 1a 

82166 Gräfelfing                                                                                                                       info@hospizvereinwuermtal.de          





089  -  189 14 620 

0151 - 53 55 0007  



Aus Gründen der Lesbarkeit wird jeweils nur die männliche Form verwendet.

Es sind jedoch immer alle Geschlechter gemeint.

Unsere Leistungen sind kostenfrei! Gegebenfalls rechnen wir mit den Pflegekassen direkt ab.


 

Der Verein

Der Vorstand

Dr. rer. nat. Doris Unterreitmeier

Erika Brink

Jutta von Schimmelmann

Alfred Kordick

1. Vorsitzende

2. Vorsitzende

Schriftführerin

Kassenwart

Ingrid Bettin-Bauer, Professor Dr. Brigitte Mayinger



Eine Minute Atempause
. . .

 

 


Wie der Verein Ihnen helfen kann . . .

  • Ihre Bedürfnisse erfassen und nach Möglichkeit zu erfüllen.
  • In Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt, einem SAPV-Team und anderen Therapeuten soll erreicht werden, belastende Symptome wie z.B. Schmerzen, Überkeit, Juckreiz nach den neusten Erkenntnissen zu lindern.
  • Entlastung für An-/ Zugehörige.
  • Durch eine Beratung zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht kann Ihr Selbstbestimmungsrecht festgelegt werden.
  • Unabhängig von Religion und Herkunft begegnen wir Ihnen mit Würde und Respekt.



Wie Sie dem Verein helfen können . . .

  • Melden Sie sich, um als Hospizbegleiter/-in eingesetzt zu werden.
  • Werden Sie Mitglied. Der Beitrag beträgt jährlich 55,- €
  • Unterstützen Sie den Verein ideell.
  • Spenden Sie.


Unsere Kontoverbindung: Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg

IBAN - DE38 7025 0150 0009 2188 27

BIC - BYLADEM1KMS

Bitte notieren Sie Ihre Adresse auf der Spendenüberweisung, wenn Sie eine Spendenquittung benötigen.

Gläubiger-Identifikationsnummer: DE33ZZZ0000278541

Mandatreferenz wird separat mitgeteilt.